Behringer DEQ2496 Ultracurve Pro digitaler Mastering-Prozessor, Super digitaler EQ mit zahlreichen Zusatzfunktionen

Ich hatte diesen equalizer schon mal, hatte den dann aber leider verkauft. Jetzt brauchte ich wieder einen equalizer um meine neuen lautsprecher einfahren zu können und den sound etwas zu verbessern. Ich habe mir so einigen angesehen und im internet recherchiert. Vor allem in dieser preisklasse ist das teil perfekt. Jedoch kann das teil noch viel mehr als nur den klang zu verbessern. Einfach mal nach diesem eq googlen und nachlesen, was das teil so alles kann. In der stereoanlage zwischengeschaltet ist der eq nicht nur gut für den sound, sondern hat noch einen spectrumanalyser, der eine echte augenweide ist. Von mir eine klare empfehlung – vor allem bei diesem preis.

Nach der neuanschaffung einer klassischen stereoanlage war ich vom klang zunächst begeistert (s. Meine rezensionen zum nad c326 und den canton chrono 509), hin und wieder missfiel mir aber ein ausgeprägtes dröhnen einzelner aufnahmen, zumindest an meinem bevorzugten hörplatz. Grund ist, dass das wohnzimmer nur schwach bedämpft ist und die boxen aus optischen gründen dichter an der wand stehen als aus akustischer sicht sinnvoll. Insgesamt also ein hervorragendes szenario für die ausbildung stehender wellen. Weil die chronos recht schlanke boxen sind, fehlt es gleichzeitig ein wenig an volumen im tiefbassbereich. Eine mittels der freeware “audacity” erstellte sinuston-cd stützte die subjektiven eindrücke:- massive pegel-Überhöhung im bereich 80-100hz- pegelabfall unterhalb 50hzdas tiefbass-defizit lässt sich natürlich mit einem subwoofer ausgleichen, der nad besitzt sogar 2 separate ausgänge dafür. Aber eigentlich hatte ich keine lust, einen zusätzlichen nicht gerade kleinen würfel aufzustellen. Oben erwähnter resonanz eher an weniger als an mehr bass interessiert. Die raumakustik kann kann man zwar beeinflussen (eine höhere dämpfung verbessert das resonanzverhalten generell), aber wer richtet sein wohnzimmer schon nur nach akustischen gesichtspunkten ein?. Bleibt noch die aufstellung der lautsprecher: die häufigste empfehlung der fachliteratur lautet: freie aufstellung. Aber wer will lautsprecher-boxen mitten in den saal stellen?. Der musikfreund vielleicht schon, aber wenn dieser nicht alleine wohnt. Irgendwann habe ich mich meines alt-ehrwürdigen analogen technics sh-8066 aus den 90er-jahren entsonnen, der leider bei einem umzug versehentlich entsorgt wurde.

Habe den artikel zur ergänzung meines equipments gekauft. Trenn- und eq-frequenzen lassen sich sauber einstellen und in verschiedenen presets abspeichern. Der dynamische eq arbeitet sauber, jedoch sollte der anwender ein gewisses fachliches grundverständnismitbringen, da die einstellungen sehr komplex vorgenommen werden können. Dazu gibt es aberein ausführliches deutsches handbuch auf behringer. De, was keine wünsche der erläuterungoffen lässt. Wenn das gerät seinen dienst zuverlässig verrichtet, volle punkte.

Den ersten deq2496 habe ich jetzt 6 monate, den zweiten für andere anlage zum superpreis nun 2 wochen. Kein problem mit den anschlüssen per adapterkabel xlr / cinch, klinke / cinch und cd-player digital per toslink an den deq. Das gerät funktioniert als grafik-eq 31 band und als parametric-eq mit 10 bändern auch gleichzeitig. Mein wohnzimmer hat dank quadratischer abmessungen moden bei 34 hz, 68 hz und 140 hz. Die extremste mode bei 68 hz mit + 12 db habe ich nur mit zusätzlichen maßnahmen wie bassfalle und sub anders positionieren halbieren können, der parametrische eq schmalbandig mit – 7 db bringt an meinem hörplatz nur – 3 db wirkung. Der deq kann nicht hexen, aber aus einem groben schalldruck-zickzack wurde ein brauchbarer frequenzgang. Meine kopfhörer habe ich mit dem grafischen eq sehr schnell aufgebessert, da würde ich auf keinen fall mehr auf den eq verzichten wollen. Fernsehton für sprache kann man mit weniger bass und anhebungen des mittenbereiches wesentlich besser an seinen geschmack anpassen als mit (kuhschwanz-) klangreglern. Mit den max 64 speichern für die eq-einstellungen sollte jeder auskommen. Um die optimalen einstellungen zu erreichen, braucht es geduld und spieltrieb, daher für mich ein perfektes männerspielzeug.

Zu den technischen details, die den hifi-fan interessieren hat mein vorredner ja schon alles gesagt. Ich benutze das ding etwas anders. Mittlerweile wird nur noch digital gehört (von einem sonos-system). Das problem, das gerät (zwischen vor- und endstufe geklemmt) nicht laut genug anzufahren, stellt sich dadurch nicht. Bei mir nützen dann auch die pegelanzeigen etwas, da das gerät ja immer vollen pegel bekommt. Da ich mir einen lautsprecherselbstbau (30cm breitbänder mit hochton- und subwooferunterstützung) gegönnt habe, komme ich um eine gewisse korrektur nicht herum. Auf viele passive frequenzweichenbauteile zur anpassung der pegel wollte ich nämlich verzichten. Alleine mit dem geq (graphischen equalizer), der vielleicht 10% des ganzen gerätes ausmacht bekomme ich so genau das, was ich wollte. Die automatische einmessung kann man vergessen, wer es sich zutraut, stellt nach gehör ein. Das braucht aber etwa ein vierteljahr ().

Die peqs zusammen mit dem rta und dem behringer-messmikrofon erlauben es schnell und effektiv erstens die raummoden zu finden und sie dann für jeden kanal getrennt zu korrigieren. Der pink-noise-generator und die rta (über den mic-eingang) im average-modus lassen einen sofort erkennen, wo man abschwächen und wo (moderat) verstärken sollte. Einfach immer im wechsel zwischen rta und dem peq hin-und herschalten und jeden mode mit einem filter korrigieren bis der frequenzgang einem gerade genug ist. Dabei auch immer wieder das mikro etwas um den hörplatz herum bewegen um keine gespenster zu jagen. Erst für den einen, dann für den anderen kanal, zumindest, wenn der raum akustisch nicht völlig symmetrisch ist. Ansonsten kann man auch den geq nutzen. Bei mir waren es am ende +/- 3db zwischen 35hz und 15khz. Dann kam die hörprobe: schon nach dem ersten versuch war der klang kaum wiederzuerkennen. Enorm trockener tiefbass, punktgenaue räumlichkeit, unglaublich ruhiges, stimmiges klangbild. Ich setze den deq auch als da-wandler ein (toslink-eingang), keinerlei probleme mit rauschen o.

Key Spezifikationen für Behringer DEQ2496 Ultracurve Pro digitaler Mastering-Prozessor:

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  • Ultra-high resolution 24-bit/96 kHz mastering processor featuring 32/40-bit floating-point DSP technology
  • Audiophile 24-bit/96 kHz A/D- and D/A converters offering 113 dB dynamic range
  • 4 concurrently selectable EQ modules (31-band graphic EQ, 10-band parametric EQ, Feedback Destroyer plus 3 Dynamic EQs per stereo channel)
  • Ultra-high resolution 61-band real-time FFT analyzer with additional auto EQ function for room and loudspeaker equalization
  • Unique VPQ (Virtual Paragraphic EQ) option allows parametric control of graphic EQs

Kommentare von Käufern

“Super digitaler EQ mit zahlreichen Zusatzfunktionen
, Toller EQ
, Klangliche Optimierungsmöglichkeit einer Stereoanlage

Behringer DEQ2496 Ultracurve Pro digitaler Mastering-Prozessor Bewertungen

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Behringer DEQ2496 Ultracurve Pro digitaler Mastering-Prozessor
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4.1 of 5 stars, based on 8 reviews